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Lehrerkrankheit Burnout

 

Dass der Lehrerberuf zu den gefährdeten Berufsgruppen gehört, ist bekannt. Immer wieder zeigen Statistiken und Studien, dass ein großer Teil der Lehrer wegen Dienstunfähigkeit vorzeitig pensioniert werden, dass bereits Lehreranwärter an einem beginnenden Burnout-Syndrom leiden und viele, die später an Burnout erkranken, bereits im Studium glauben, den Anforderungen nicht gewachsen zu sein. Die Anforderungen des Schulalltags sorgen bereits bei vielen jungen Lehrern für eine enorme Belastung: Große Klassen, unmotivierte Schüler, übervolle Lehrpläne, zu geringe Ausbildung in außerfachlicher Pädagogik und eine enorme Menge an zu erfüllenden Aufgaben sind nur einige Gründe.

 

Doch woran lässt sich Burnout überhaupt erkennen? Man entscheidet grob drei Phasen des Burnouts:

 

1. Phase: Erste Anzeichen von Angespanntheit, Überforderung, Konfusion im Arbeitsalltag und darüber hinaus

 

2. Phase: Unzufriedenheit, Inkompetenzgefühle, Gefühl der Erfolglosigkeit, ungerichtete Wut, eventuell steigender Konsum von Suchtmitteln, körperliche Symptome (wie z.B. Migräne)

 

      3. Phase: Erschöpfung bei kleinster Anforderung, Apathie, Gefühl der Sinnlosigkeit, emotionale Gleichgültigkeit, innere Selbstaufgabe, soziale Isolation

 


Energie tanken statt Ausbrennen!

 

Werden die Symptome früh genug erkannt, steht der Behandlung eines Burnout-Syndroms nichts im Wege. Doch man kann auch vorbeugend einige Regeln beachten, falls man zu chronischer Überarbeitung neigt:

 

  • Überengagement vermeiden, Nein-Sagen lernen.
  • Nicht jeden Fehler bei sich selber suchen, Perfektionismus in Grenzen halten.    
  • Soziale Kontakte pflegen
  • Bedürfnisse des Körpers berücksichtigen, z. B. energiespendende Ernährung  
  • Ausgleich zum beruflichen Stress suchen, z.B. Meditation oder Sport