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Praktikum in einem Ingenieursbüro

Mein Betriebspraktikum habe ich bereits im Vorfeld meines Studiums abgeleistet. Dies habe ich bewusst gemacht, um vor meinem Lehramtsstudium einen Einblick in die außerschulische Berufswelt zu erhalten. Hierdurch wollte ich prüfen, ob ich mir nicht doch vorstellen könnte, einen Beruf zu ergreifen, der sich stark von dem Lehrerberuf unterscheidet.

 

Ich habe mein Betriebspraktikum in einem mittelständischen Unternehmen absolviert, das Ingenieursdienstleistungen in allen Bereichen der Windenergienutzung anbietet. Meine Aufgaben umfassten vor allem verschiedene Tätigkeiten im Büro. Allerdings habe ich auch einen Einblick in Produktions- und Fertigungsprozesse und in praktische Forschungsarbeit in den firmeneigenen Windtunneln erhalten. Im Büro habe ich beispielsweise bei der Erstellung von Windmessberichten geholfen, Übersetzungen angefertigt, Kundenbefragungen ausgewertet, Berechnungen nach Anleitung durchgeführt und sonstige Hilfstätigkeiten gemacht. Meine Aufgaben waren teilweise sehr anspruchsvoll, aber auch sehr interessant. Insgesamt haben sie mir sehr viel Spaß gemacht, weil ich einen guten Einblick in die Windenergiebranche erhalten und viel Fachspezifisches, aber auch Übergreifendes gelernt habe.

 

Ich habe mich in dem Büro sehr wohl gefühlt und wurde sogar für meine Tätigkeit entlohnt, sodass ich das eigentlich achtwöchige Praktikum um zwei Wochen verlängert habe. Darüber hinaus habe ich erfahren, dass die Angestellten bezüglich terminlichen Grenzen und qualitativen Anforderungen einem großen Druck ausgesetzt sind. Ich denke, dass ich damit eine alltägliche Seite jeden Berufes kennen gelernt habe und durch mein Praktikum einen sehr weit gefächerten und interessanten Einblick in das außerschulische Berufsleben und seine Bedingungen bekommen konnte. Diese Erfahrung hat mich in meiner Selbstständigkeit und in meinem Erfahrungshorizont weitergebracht.

 

Ella Albers (Studentin LA Gymnasium)

 

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