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Spartipps

Für viele ist das Studentenleben die spannendste und schönste Zeit des Lebens. Allerdings verfügt man in diesem Abschnitt seiner Laufbahn meist nur über ein geringes Budget. Hier wurden Spartipps von Lehramtsstudenten gesammelt, die vielleicht auch Ihnen helfen, nicht ganz auf ein angenehmes Leben verzichten zu müssen.

 

 

Marius (20, LA Realschule: Sport, Englisch)empfiehlt: Studentenausweis immer dabei haben!

"Vielerorts gibt es Rabatte für Studenten – im Kino, im Schwimmbad, im Fitnessstudio, etc.; jedoch nur mit Studentenausweis! Aus diesem Grund habe ich meinen Ausweis immer im Portemonnaie dabei. So kann ich beispielsweise spontan einen Museumsbesuch planen ohne auf die Vergünstigung für Studenten verzichten zu müssen. Sie wissen nicht, ob es dort, wo sie hingehen wollen einen Studentenrabatt gibt? Trauen Sie sich nachzufragen! So mache ich es auch. In vielen Fällen lohnt es sich sehr. So gibt es für häufig Nachlässe von bis zu 50% und Museumseintritte sind manchmal sogar kostenlos für Studenten. Tipp: Auch im Ausland können Sie als Student kräftig sparen. Falls Sie bald Zeit im Ausland verbringen, würde ich Ihnen dazu raten, einen internationalen Studentenausweis, genannt International Student Identity Card (isic), zu beantragen. Mehr zur ISIC hier."

 

 

Charlotte (22, LA Gymnasium: Deutsch, Geschichte, Spanisch) empfiehlt: Schon jetzt für später sparen – mit einer Anwartschaftsversicherung!

"Ich habe über Wunschberuf-Lehrer von der sogenannten Anwartschaftsversicherung der DBV erfahren. Das ist ein Angebot, das den Übergang in die private Krankenversicherung erleichtert. Man kann seinen aktuellen Gesundheitszustand prüfen und „einfrieren“ lassen und diesen geltend machen, wenn man später beim Übertritt ins Referendariat zur privaten Krankenversicherung wechselt. Für das Konservieren meines aktuellen Gesundheitszustandes zahle ich pro Monat einen Euro – gut angelegtes Geld, wenn man mal überlegt, dass man später immense Aufschläge zahlen könnte, wenn sich mal verletzt hat. Gerade für mich als Snowboard-Fahrerin ist die Anwartschaftsversicherung eine gute Investition in meine Zukunft. Schließlich weiß man ja nie, was passiert."

 

 

Maxi (19, LA Sonderschule: Verhaltensgestörtenpädagogik) empfiehlt: Kostengünstig Lebensmittel einkaufen und Kochen mit dem Super-Size-Prinzip!

„Bei einem Blick in meine Küche denkt man, in meiner gemütlichen 1-Zimmer-Wohnung lebe eine Großfamilie. Der 2,5kg Müsli-Sack, die 1kg Packung Assam-Tee und der 20er Pack Aufbackbrötchen stechen sofort ins Auge. Beim Einkauf achte ich darauf, dass ich durch Mengenrabatte und Großpackungen Geld spare. Aber Achtung: Das Super-Size-Prinzip greift nicht immer. Der Einkauf von Vorratspackungen bietet sich natürlich vor allem bei Waren an, die lange haltbar sind und die man laufend verbraucht. Vergleichen lohnt sich, denn Großpackungen sind nicht automatisch günstiger. Und frische Lebensmittel kaufe ich häufig in Großpackungen, weil ich gerne mit Freunden zusammen koche oder wir uns Großpackungen teilen. Ich habe durch das Super-Size-Prinzip schon viel Geld gespart und kann es nur wärmstens empfehlen, Preise zu vergleichen.“

 

 

Miriam, 21 (LA Grundschule) empfiehlt: Kleider tauschen statt neue kaufen!

"Ich gehe öfter mal auf Kleidertauschpartys. In München, wo ich wohne, werden sie oft veranstaltet und für mich bieten sie die perfekte Gelegenheit, meine alten Klamotten loszuwerden und ganz umsonst neue zu bekommen. Das Prinzip geht so: Jeder Teilnehmer kann seine alte, aber noch gut erhaltene Kleidung mitbringen und legt sie vor Ort auf dafür vorbereitete Tische. Jeder Gast kann gleichzeitig so viele Taschen, Schuhe, Kleider, Hosen etc. mitnehmen wie er will. Das Gute: Wenn ich grad mal keine Sachen loswerden will, kann ich trotzdem teilnehmen und neue Kleidung ergattern. Und: Die Dinge, die am Ende übrig bleiben, werden für einen guten Zweck gespendet. Meist wird ein kleines Eintrittsgeld erhoben. Ich finde das Prinzip super, denn ich bekomme ganz umsonst neue Klamotten und mich freut es, wenn andere an meinen ausrangierten Sachen noch Spaß haben. Zusätzlich tue ich mit den Kleiderspenden etwas Gutes und sorge für Nachhaltigkeit, indem ich meine alte Kleidung nicht wegschmeiße. Also hört euch einfach um: Vielleicht gibt es ja auch in eurer Stadt solche Kleidertauschpartys!"

 

 

Jannek, 24 (LA Gymnasium: Mathe, Physik, Informatik) empfiehlt: Als Student kostenlose und vergünstigte Software nutzen!

"Im Rahmen meines Studiums aber auch privat arbeite ich viel mit Software. Da ein einziges Programm manchmal regulär mehrere hundert oder tausend Euro kostet, wäre es eigentlich unerschwinglich für mich, kostenpflichtige Programme zu nutzen. Glücklicherweise gibt es für Studenten über die Unis oder direkt über die Softwarehersteller stark vergünstigte oder sogar kostenlose Software. Ich kann jedem Studenten empfehlen, sich über das Software-Angebot seiner Uni zu informieren und hiervon Gebrauch zu machen."

 

 

Marcia, 23 (LA Gymnasium: Deutsch, Englisch) empfiehlt: Hippe Flohmärkte ausfindig machen, Spaß haben und neu einkleiden!

"Am Wochenende habe ich meine beste Freundin, ebenfalls Lehramtsstudentin, in München besucht. Wir waren zum ersten Mal gemeinsam auf einem Nachtflohmarkt, also einem (primär textilen) Flohmarkt, der abends in einer Veranstaltungshalle stattfand. Ich war richtig begeistert - viele junge Leute, eine ausgelassene Stimmung, gute Musik, eine Top-Location, leckere Drinks und das Wichtigste: jede Menge hippe und günstige<s>r</s> Kleidung! Für ein Eintrittsgeld von nur drei Euro bekommt man also viel geboten. Früher dachte ich, Flohmärkte bieten eine Plattform für Menschen, die kitschigen Ramsch, Ü-Ei-Figuren und Trödel von Großmutters Dachboden loswerden beziehungsweise erwerben wollen. Nun habe ich aber herausgefunden, dass man auf den richtigen Flohmärkten genau das finden kann, was man sucht. Verkauft wurde auf dem Münchner Nachtflohmarkt vor allem von modeinteressierten Mädchen und Frauen, die sich oft neu einkleiden und dementsprechend häufig ausmisten müssen. Im Vorfeld des Abends habe ich gar nicht damit gerechnet etwas zu brauchbares zu finden. Jedoch habe ich insgesamt acht Kleidungsstücke, teilweise sogar von Designerlabels, gekauft. Hierfür habe ich weniger als 25€ bezahlt. Aufgrund dieser positiven Erfahrung, möchte ich Nachtflohmärkte jedem empfehlen, der auf der Suche nach preiswerter und gut erhaltener Kleidung ist. Im Internet habe ich herausgefunden, dass es Nachtflohmärkte auch in anderen Großstädten gibt, glücklicherweise sogar in meiner Studienstadt Köln."

 

 

 

 

 Lukas, 23 (LA Gymnasium: Musik, Deutsch) empfiehlt: Zeitungen und Zeitschriften zum Studententarif lesen!

"Jeden Morgen bevor es in die Uni geht, trinke ich einen großen Becher Kaffee und lese dabei gemütlich Zeitung. Ohne dieses Morgenritual würde ich glaube ich nicht mehr richtig wach werden. Allen anderen studentischen Zeitungslesern empfehle ich: Seht euch nach besonderen Konditionen für Studenten um! Die meisten Zeitungen und Zeitschriften gibt es nämlich für uns deutlich günstiger. Manchmal kann man sogar kostenlose Probeabos abschließen. Aber Achtung! Manche Probeabos müssen explizit schriftlich gekündigt werden, damit sie nicht automatisch weiterlaufen. Leser, denen es nicht so wichtig ist eine gedruckte Zeitung in den Händen zu halten, können auch durch den Umstieg auf E-Papers Geld sparen. Umweltfreundlich ist das E-Paper zugleich. Ich persönlich favorisiere aber die klassische Zeitung aus Papier, aus der ich Artikel herausreisen kann, die so groß ist, dass ich schon am Morgen meine Koordinationsfähigkeiten unter Beweis stellen muss, und, die ich als Verpackungsmaterial für Päckchen verwenden kann."

 

 

 

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Die besten Tipps werden auch auf Wunschberuf-Lehrer veröffentlicht.